Geschichten, die der Tango schreibt

Podcasts sind im Trend: Eine stark wachsende Fangemeinde streamt die Audiostücke für jeden Geschmack beim Joggen, auf langen Fahrten oder vor dem Einschlafen – als eine Art Radio on demand oder „Netflix für die Ohren“.



Informationen zum Podcast Tango Talk

So gibt es inzwischen Podcasts zu (fast) allen Themen. Nur wer nach dem Stichwort „Tango“ suchte, wurde bisher kaum fündig: gute deutschsprachige Formate sind (noch) dünn gesät. Die wenigen Audio-Angebote, die es gibt, beschäftigen sich vorrangig mit der Tango-Musik, erzählen von den Orchestern und Komponisten oder liefern Übersetzungen und Erläuterung zu den Texten. Was bisher fehlte, war ein Podcast, der die unzähligen faszinierenden, überraschenden, emotionalen und manchmal absurden Geschichten erzählt, die sich mit dem Tango Argentino verbinden – mit den Menschen, die ihn tanzen, lieben und leben.

Sabine Holl und Dieter Ringlstetter haben sich aufgemacht, diese Lücke zu füllen. Und im Frühling 2021 den Podcast Tango-Talk gestartet. Alle zwei Wochen sprechen sie dort mit Menschen, die eine ganz persönliche Tango-Geschichte erzählen, die dem Tango viel verdanken oder die Tango-Welt durch eigene Ideen und ihr Engagement bereichern. Michael A. Grimm, der Hauptdarsteller von „Tanze Tango mit mir“, verrät etwa in Episode drei, wie er in nur vier Wochen gelernt hat, filmreif zu tanzen. Die junge Profi-Tänzerin Aneta Orlik erzählt, wie der Tango Argentino ihr Verhältnis zu sich selbst verändert hat. Und die Tango-Schneiderin Mandy Härtel plaudert in Episode 5 aus ihrem Atelier über Leidenschaften, die bei ihr irgendwie immer zum Beruf werden.

Mehr unter www.tango-talk.de sowie unter dem Podcast-Titel Tango-Talk überall, wo es Podcasts gibt (z.B. bei Spotify)