un - dos - tres - proTANGO

Gemeinsam tanzt man weniger allein!

proTANGO - bundesweite Interessenvertretung für Tango Argentino Professionals

Corona sei Dank! Was?

Ja, wirklich! Denn ohne Corona hätten wir so schnell nicht zueinander gefunden! Bei all dem Wahnsinn – es ist eine Freude, mit dabei zu sein und zu sehen, dass es auch anders geht!


Im März 2020 wurde die Facebook-Gruppe „Tango Community Netzwerk” vom Onlinemagazin tango-argentino-online.com in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Tangodanza ins Leben gerufen. Ein bundesweites Tangonetzwerk, das allen Tango-Professionals (Tangolehrer, Tangomusiker, Tango-DJs, Veranstalter etc.), Unterstützer und Freunden offen steht. Die Zusammenarbeit war und ist sehr inspirierend, offen, humorvoll und zielführend. Die Petition „Weltkulturerbe Tango Argentino in Deutschland retten” und der Aktionstag haben gezeigt, dass wir gemeinsam etwas erreichen können. Deutlich kristallisierte sich heraus, dass ein Dachverband oder Verein benötigt wird, der für Politik und Bürokratie in der Tangoszene Ansprechpartner ist.

Nun folgt mit der Vereinsgründung der nächste Schritt, auf den wir uns freuen. An dieser Stelle Dank an alle, die bislang mitgearbeitet, mitgestaltet und wichtige Ideen eingebracht haben, insbesondere Andreas Aurin für die Beratung zu den Themen Vereinssatzung und Vereinsrecht.


Die Kernthemen des Vereins und ihre Koordinatoren sind:


1. Lobby-Arbeit/Politische Einflussnahme, z.B. Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse

(Horst Martin, Berlin und Jörg Buntenbach, Potsdam)


2. Sondervereinbarungen wie z.B. GEMA-Tarifvertrag, Rahmenverträge für Versicherungen etc. (Judith Preuss, Berlin)


3. Beratung/Vermittlung wie z.B. Verträge mit (ausländischen) Gastlehrer, Fördermöglichkeiten etc. (Isabella Bayer, Mannheim und Andreas Küttner, Leipzig)


4. Vernetzung (Christine Grunert, Bielefeld)


5. Marketing-/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Iwan Harlan & Isabella Cremer, Mönchengladbach und Horst Martin, Berlin)


6. Tangokultur unterstützen - allgemein (Stefanie Stenzel, Nürnberg und Astrid Weiske, Berlin)

Seit dem 1. März 2021 können sich Interessierte dem Verein anschließen und sich dort engagieren:


>> zur Homepage des Tangovereins

Kontakt: kontakt@protango.de

Personen:

Aus der Facebook-Gruppe "Tango Community Netzwerk" heraus wurde eine Task-Force-Gruppe ins Leben gerufen. In unzähligen Zoom-Meetings wurde die Vereinsgründung vorbereitet. Wir stellen Euch die Gruppe vor:



Christine Grunert

erstellt seit 2016 für die Tangodanza die Tanzkalendarien


Wir sollten uns stärker vernetzen. Gemeinsam bewirken wir dann mehr, wenn es darum geht, dem Tango Argentino in Deutschland eine kräftigere Stimme zu geben.


Foto: Klaus-Henning Groth




Amir Helalat

betreibt seit 2000 Tango Querido in Kassel


Der Tangokultur eine Stimme geben.


Foto: Privat







Susanne Helalat

Mitbegründerin der Kasseler Tangoszene 1989. Betreibt seit 2000 Tango Querido in Kassel.


Der Verein kann das Maximale an Forderung stellen und sie durchsetzen!


Foto: Markus Hühn




Isabella Bayer

führt seit 2006 zusammen mit Jaroslav Cesnik das Tango Flores in Mannheim


Es ist endlich an der Zeit, dass wir uns im Tango vereinigen, unsere Expertise und Stärken bündeln, um gegenüber Behörden, Organisationen, Medien und Verwertungsgesellschaften wie der GEMA unsere Interessen zu vertreten und Tango als Kulturgut in Deutschland bekannter zu machen.

Foto: Annelie Franke


Oliver Quick

betreibt seit 2008 mit Tamara und Dörte das Tangostudio el abrazo in Hamburg


Ich glaube, es ist wichtig, dass es einen Tangoprofi-Interessensverband gibt, damit die Politik endlich einen Ansprechpartner bekommt und die Tangoprofis sich mit ihrer gemeinsamen Stimme Gehör verschaffen können.


Foto: Baser-Sengbusch



Horst Martin

EMBRACE Tango Festival, Berlin seit 2014


Die Tangoszene braucht eine gemeinsame Stimme, denn nur so besteht eine Chance gehört zu werden. Auf unserer Agenda stehen wichtige Themen: von der sozialen Absicherung der Tangoprofis über angemessene GEMA-Tarife bis zur staatlichen Kulturförderung. Nur so schaffen wir es - gemeinsam - aus der Corona-Krise.






Isabella Cremer